Neues aus dem Presbyterium
Diesem Beitrag möchte ich zwei Zitate des griechischen Philosophen Heraklit (500 vor Christus) voranstellen, die unsere gegenwärtige Situation recht gut beschreiben:
„Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“ und „Viele Dinge zu wissen, bedeutet noch nicht, sie zu verstehen“.
Oder in meinen Worten: Wir sind mit zahlreichen Veränderungen auf verschiedenen Ebenen konfrontiert und wenn wir geglaubt haben, wir wüssten, wie es weiter geht, dann sind wir oft im Irrtum. Und wenn wir wissen, wie es weiter geht, verstehen wir nicht unbedingt, warum dies so ist. Dies mag als Einleitung und zur Verwirrung genügen.
Nun habe ich die Aufgabe, in diesem Beitrag zu beschreiben, was uns beschäftigt, wie wir auf Herausforderungen reagieren und wie wir weiter Gemeinde aktiv gestalten. Wir können unsere Gemeinde nicht unabhängig von gesellschaftlichen strukturellen Veränderungen in der Kirche insgesamt denken. Einfach so weiter machen, wie bisher geht nicht und doch sollten wir nicht nur verändern, sondern auch bewahren.
Zur Einschätzung der Situation fällt mir ein Kirchenlied von Martin Gotthard Schneider ein, das Ihnen bekannt sein dürfte:
„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit. Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit. Das Schiff, es fährt vom Sturm bedroht durch Angst, Not und Gefahr, Verzweiflung, Hoffnung, Kampf und Sieg, so fährt es Jahr um Jahr. Und immer wieder fragt man sich: Wird denn das Schiff bestehn? erreicht es wohl das große Ziel? Wird es nicht untergehn?“








