CSD 2026 in Neheim


Im Rahmen der 66. Aktion unter dem Motto „Wandel säen“ schult die Partnerorganisation Ripple Effect in Burundi, Frauen in nachhaltiger Landwirtschaft und klärt sie über gesunde Ernährung auf. Burundi zählt weltweit zu den Ländern mit der größten Ernährungsunsicherheit. Fast jedes zweite Kind unter fünf Jahren ist unter- oder mangelernährt.
Die Auswertung der ersten Phase des Projekts zeigt: Unsere Arbeit trägt Früchte! So erhöhte sich die Ernährungssicherheit im Projektgebiet von 58 auf fast 75 Prozent – das heißt, drei von vier Familien haben inzwischen das ganze Jahr über genug zu essen. Der Anteil der Familien, die täglich drei Mahlzeiten aus eigener Produktion zu sich nehmen, liegt heute bei fast 93 Prozent. Und: Nur noch 1,3 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt! Auch die Beteiligung von Frauen an den Entscheidungsprozessen in der Familie hat sich dank des Projektes von ca. 50 Prozent auf 75 Prozent erhöht.
Kirchenkreis Soest-Arnsberg startet einjähriges Projekt in allen Regionen
Von Hans-Albert Limbrock

Soest-Arnsberg. Eltern und Großeltern, aber auch Erzieherinnen und Erzieher kennen das: Kindern können ganz wunderbare Fragen stellen und bringen die, die Antworten geben sollen, oft gehörig in Verlegenheit. Denn Kinder stellen Fragen, die uns oft überraschen, die direkt ins Herz des Glaubens treffen. Darin liegt ihre besondere Qualität: Kinder fragen ehrlich, unbefangen und mit einer Tiefe, die Erwachsene bisweilen verlernt haben.
Und genau das möchte sich ein breitangelegtes Projekt des Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg zunutze machen. Im Luca-Projekt werden Fragen gestellt und Antwoten gesucht, bei denen sich alles um Gott und Glaube dreht. Superintendent Dr. Manuel Schilling: „Die Menschen in unserem Kirchenkreis – kleine wie große – beschäftigen sich ein Jahr lang intensiv mit den Fragen: Was denkst Du von Gott? Wie stellst Du ihn dir vor.“
Das sind exemplarisch nur zwei von unendlichen Fragen, die bis zum September 2027 aufgeworfen werden. Dann gibt es in Arnsberg ein großes Abschlussfest, bei dem all die vielen Ideen, Konzepte, Diskussionen vorgestellt werden. Bis dahin reisen insgesamt zehn prallgefüllte Koffer buchstäblich durch Fachbereiche, Kindertagesstätten, Gemeindezentren, Jugend- oder Seniorengruppen der neun Regionen des Kirchenkreises.
Jeder Luca-Koffer ist randvoll mit Büchern, Spielen, biblischen Geschichten, Bildern, Liedern, Requisiten, und noch vielem mehr und regen so an, über Gott und den eigenen Glauben nachzudenken. Diana Junker-Thiemann, Pädagogische Fachberatung im Kirchenkreis: „Es sind Materialien für Menschen aus allen Altersstufen, vom Kindergarten bis zur Seniorengruppe, für Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern – eben für alle.“
Neheim. Die Damen vom „Frauenplausch“ der Evangelischen Kirchengemeinde Neheim treffen sich seit Jahren regelmäßig. Neben den sozialen Kontakten sind für die Organisatorinnen Sybille Niehoff, Renate Lintzen und Gerlinde Faber aber auch stets die Themen wichtig. Es geht um Religiöses und Weltliches, und nur zu Oft sind die Bereiche nicht mal voneinander zu trennen. So wie auch bei einem der letzten, in der Regel einmal monatlich stattfindenden Treffen. Zum Frauenplausch war Irene Matimbwi, die Referentin für Jugend und Ökumene im Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg eingeladen. Neben ihrer Tochter und „Assistentin“ hatte sie das Thema „Exit Fast Fashion“ – also: weg von schneller Mode – mit zu den Frauen gebracht.
„Das Projekt Exit Fast Fashion ist seit dem Jahr 2022 eines meiner Themen“, stellte sich Matimbwi den Frauen vor. Und bei der Vorstellungrunde mit den Anwesenden wurde nicht nur der Namen, sondern auch das Lieblingskleidungsstück erfragt. Kein Wunder, dass neben Pullover, Kleid oder Sporthose vor allem die Jeans genannt wurde. „Habt ihr schon mal etwas von fast fashion gehört“, wollte die Referentin wissen – und nicht wenige der Frauen konnten bejahen. Das damit Kleidung gemeint ist, die nicht nur billig hergestellt, sondern auch noch in einer rasanten Geschwindigkeit produziert wird, machte Matimbwi klar. „Oft gibt es dabei jede Woche eine neue Kollektion, und der Trend geht zu einer noch engeren Taktung“, so die Referentin.




Kennen Sie das Gefühl, wenn ein wichtiges Ereignis vor der Tür steht, sie das schon lange wissen und nicht wahrhaben wollen. Eigentlich müssten die Vorbereitungen längst begonnen haben, die Zeit wird knapp und es ist wirklich wichtig. Genau dieses Gefühl habe ich beim Schreiben dieser Zeilen.
„Es wird Zeit und wir müssen Gas geben“
Wir alle wissen, dass Udo Arnoldi im Sommer seinen Dienst in der Gemeinde beenden wird. Vielleicht wird er sich ehrenamtlich in einigen Bereichen noch engagieren. Aber sein Amt als Pfarrer in dieser Gemeinde endet definitiv. Ist dies ein Grund zu feiern? Oder stimmt der Anlass doch eher traurig und man möchte ihn verdrängen? Wahrscheinlich trifft beides zu.
Udo Arnoldi hat unsere Gemeinde über viele Jahre geprägt und einen würdigen Abschied verdient. Aber würdig ist zu wenig: es soll fröhlich zugehen, ernsthaft, emotional, angemessen, bunt, laut und leise mit Musik, Gesang und Trank, mit Speise für Leib und Seele.
Wir möchten den Abschied mit einem Gemeindefest, einem Tag der Begegnung verbinden und feiern.
Die ganze Gemeinde ist eingeladen, dabei zu sein, mitzuwirken und sich einzubringen. Einladen möchten wir weiter Menschen, die Udo verbunden sind, Freunde, Kollegen und Kolleginnen, Menschen des öffentlichen und des nicht öffentlichen Lebens.
Wenn Sie das Blättchen in der Hand halten, haben wir hoffentlich mit der Planung begonnen und sind auf einem guten Weg. Sie alle können uns dabei unterstützen. Rufen Sie uns an, kommen Sie vorbei oder schreiben Sie uns Ihre Ideen. Auch für spontane Aktionen und Überraschungen sind wir offen.
Wolfgang Faber
Liebe Gemeindeglieder,
seit rund 20 Jahren gibt es das Ökumenische (Friedens-)Gebet samstags um 11 Uhr in der
St. Johanneskirche am Markt. Es lebt vom Engagement der Vorbereitenden und Mitbetenden. Für die Ev. Kirchengemeinde bereite ich es von Anfang an regelmäßig mit vor.
Damit diese Tradition auch nach Beginn meines Ruhestandes (Sommer 2026) fortgesetzt werden kann, suchen wir jetzt schon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich vorstellen können, es gelegentlich anzuleiten. Gerne bin ich bei der Vorbereitung und Gestaltung behilflich. Bitte wenden Sie sich an mich, damit diese gute ökumenische Tradition in Neheim fortgesetzt werden kann.
Ihr und Euer
Udo Arnoldi, T. 27272, M:
Genau die Frage haben wir verschiedenen Menschen in und um unserer Gemeinde herum gestellt.
Wir beabsichtigen daraus eine Videoreihe zu machen und haben die ersten Videos bereits veröffentlich.
9.30 Uhr in der Christuskirche
An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.
vom 01.04. bis 31.10
freitags 15 - 17 Uhr
sonntags 15 - 17 Uhr
keine Öffnung vom 27.12. bis 31.03
Anke Burgard
Burgstraße 11,
59755 Arnsberg
Telefon: 02932 46 25 20
Fax: 02932 / 46 25 85
E-Mail: gemeindebuero.neheim (at) evkirche-so-ar.de