Klimaschutz-Fachtagung der Evangelischen Kirche hat Zukunft im Blick
Neheim. Wie kann die zukünftige Energieversorgung von evangelischen Kirchen und Gebäuden aussehen? Und welche Erfahrungen mit einer klimafreundlichen Umrüstung bestehender Gebäude konnten in den letzten Jahren schon gemacht werden? Diesen und weiteren Fragen in Sachen Klimaschutz stellte sich jetzt die 3. Klimaschutz-Fachtagung des Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg in Neheim. Die Nähe zur energetisch bereits umgerüsteten Christuskirche der Gemeinde begünstigte für die 17 Teilnehmenden aus verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises die Kombination von Theorie und praktischen Einblicken.
Bevor allerdings die Energieverbräuche und der Ausstoß von Kohlendioxid im Mittelpunkt der Tagung standen, begrüßte Superintendent Dr. Manuel Schilling die Anwesenden mit einem spirituellen Impuls. „Wir sind im Glauben an den dreifachen Gott mit dem Klima befasst, und wir sehen es als eine Verpflichtung an“, so Dr. Schilling. Angesichts der klimatischen, aber auch der politischen Entwicklungen in Deutschland sehe sich die Evangelische Kirche beauftragt und habe eine Perspektive, so der Superintendent. Gegen die Meinungsmache von Populisten zu den verschiedenen Klimathemen gelte es nicht laut zu sein, dafür aber gut zuzuhören. „Wir wollen beharrlich und besonnen bleiben, fokussiert auf das, was wir erreichen möchten“, so Dr. Schilling. Und dabei marschiere man in eine gemeinsame Richtung, gab er den Anwesenden mit.



Wir alle wissen, dass Udo Arnoldi im Sommer seinen Dienst in der Gemeinde beenden wird. Vielleicht wird er sich ehrenamtlich in einigen Bereichen noch engagieren. Aber sein Amt als Pfarrer in dieser Gemeinde endet definitiv. Ist dies ein Grund zu feiern? Oder stimmt der Anlass doch eher traurig und man möchte ihn verdrängen? Wahrscheinlich trifft beides zu.