Neheimer Frauenplausch nimmt „schnelle Mode“ ins Visier – kiloweise Müll
Neheim. Die Damen vom „Frauenplausch“ der Evangelischen Kirchengemeinde Neheim treffen sich seit Jahren regelmäßig. Neben den sozialen Kontakten sind für die Organisatorinnen Sybille Niehoff, Renate Lintzen und Gerlinde Faber aber auch stets die Themen wichtig. Es geht um Religiöses und Weltliches, und nur zu Oft sind die Bereiche nicht mal voneinander zu trennen. So wie auch bei einem der letzten, in der Regel einmal monatlich stattfindenden Treffen. Zum Frauenplausch war Irene Matimbwi, die Referentin für Jugend und Ökumene im Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg eingeladen. Neben ihrer Tochter und „Assistentin“ hatte sie das Thema „Exit Fast Fashion“ – also: weg von schneller Mode – mit zu den Frauen gebracht.
„Das Projekt Exit Fast Fashion ist seit dem Jahr 2022 eines meiner Themen“, stellte sich Matimbwi den Frauen vor. Und bei der Vorstellungrunde mit den Anwesenden wurde nicht nur der Namen, sondern auch das Lieblingskleidungsstück erfragt. Kein Wunder, dass neben Pullover, Kleid oder Sporthose vor allem die Jeans genannt wurde. „Habt ihr schon mal etwas von fast fashion gehört“, wollte die Referentin wissen – und nicht wenige der Frauen konnten bejahen. Das damit Kleidung gemeint ist, die nicht nur billig hergestellt, sondern auch noch in einer rasanten Geschwindigkeit produziert wird, machte Matimbwi klar. „Oft gibt es dabei jede Woche eine neue Kollektion, und der Trend geht zu einer noch engeren Taktung“, so die Referentin.




Neheim. Wie kann die zukünftige Energieversorgung von evangelischen Kirchen und Gebäuden aussehen? Und welche Erfahrungen mit einer klimafreundlichen Umrüstung bestehender Gebäude konnten in den letzten Jahren schon gemacht werden? Diesen und weiteren Fragen in Sachen Klimaschutz stellte sich jetzt die 3. Klimaschutz-Fachtagung des Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg in Neheim. Die Nähe zur energetisch bereits umgerüsteten Christuskirche der Gemeinde begünstigte für die 17 Teilnehmenden aus verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises die Kombination von Theorie und praktischen Einblicken.

Wir alle wissen, dass Udo Arnoldi im Sommer seinen Dienst in der Gemeinde beenden wird. Vielleicht wird er sich ehrenamtlich in einigen Bereichen noch engagieren. Aber sein Amt als Pfarrer in dieser Gemeinde endet definitiv. Ist dies ein Grund zu feiern? Oder stimmt der Anlass doch eher traurig und man möchte ihn verdrängen? Wahrscheinlich trifft beides zu.