Goldzwanziger am 16.10.2026 in Sundern


...auch wenn mir eigentlich eher zum Heulen zumute ist. So könnte vielleicht der eine oder die andere den Satz fortsetzen. Wie kann Gottes Evangelium tröstend verkündet werden in einer Zeit, die von Krieg, Gewalt, Hunger und Elend geprägt ist. Der Theologe und Liederdichter Paul Gerhardt hat mit seinen zahlreichen Liedern in unserem Gesangbuch eindrückliche Zeugnisse hinterlassen. In diesem Jahr nehmen wir seinen 350. Todestag zum Anlass, um zu entdecken, welche Resonanz seine Lieder in unserer Gegenwart auslösen können.
Seine persönlichen Erfahrungen, sein Blick auf das Zeitgeschehen des dreißigjährigen Krieges und seine biblischen seelsorglichen Gedanken hat er in den vielen Versen seiner Lieder geformt.
In einem besonderen Gottesdienst am Montag, dem 5. Oktober um 19.30 Uhr in der Auferstehungskirche Arnsberg nähern wir uns dem Lied „ Sollt ich meinem Gott nicht singen?“ über verschiedene musikalische und gedankliche Zugänge.
Die Chorgemeinschaft des Oratorienchores Arnsberg mit dem Projektchor des Ev. Kirchenkreises Soest-Arnsberg unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar, Pfarrerin Claudia Schäfer, Pfarrerin Irene Bauer Jungmann und Pfarrer i.R. Rainer Müller werden den Gottesdienst gestalten.

Wir möchten Sie zu unserem Erntedankgottesdienst mit Stefanie Schumacher und dem Rainbow Gospelchor am Sonntag, den 4.Oktober um 9:30 einladen. Ein Gottesdienst, an dem sich Menschen darauf besinnen, dass alle guten Gaben und alles, was wir haben, von Gott kommt.
In unserer Gemeinde ist es gute Tradition, dass wir diesen Gottesdienst feiern und uns anschließend im Gemeindehaus zum Suppe-Essen treffen. Tradition ist auch der Brotverkauf an diesem Tag. Diese Tradition wollen wir fortsetzen.
Neben Speis und Trank möchten wir Sie an diesem Sonntag im Rahmen einer Gemeindeversammlung mit Informationen versorgen. Wir werden unser Schutzkonzept vorstellen und mit Ihnen über die zukünftigen Entwicklungen und Veränderungen in unserer Region und der Gemeinde sprechen. Und darüber, wie wir bei allen Veränderungen, unsere Wurzeln, Traditionen und unser Gemeindeleben lebendig halten können.
Diesem Beitrag möchte ich zwei Zitate des griechischen Philosophen Heraklit (500 vor Christus) voranstellen, die unsere gegenwärtige Situation recht gut beschreiben:
„Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“ und „Viele Dinge zu wissen, bedeutet noch nicht, sie zu verstehen“.
Oder in meinen Worten: Wir sind mit zahlreichen Veränderungen auf verschiedenen Ebenen konfrontiert und wenn wir geglaubt haben, wir wüssten, wie es weiter geht, dann sind wir oft im Irrtum. Und wenn wir wissen, wie es weiter geht, verstehen wir nicht unbedingt, warum dies so ist. Dies mag als Einleitung und zur Verwirrung genügen.
Nun habe ich die Aufgabe, in diesem Beitrag zu beschreiben, was uns beschäftigt, wie wir auf Herausforderungen reagieren und wie wir weiter Gemeinde aktiv gestalten. Wir können unsere Gemeinde nicht unabhängig von gesellschaftlichen strukturellen Veränderungen in der Kirche insgesamt denken. Einfach so weiter machen, wie bisher geht nicht und doch sollten wir nicht nur verändern, sondern auch bewahren.
Zur Einschätzung der Situation fällt mir ein Kirchenlied von Martin Gotthard Schneider ein, das Ihnen bekannt sein dürfte:
„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit. Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit. Das Schiff, es fährt vom Sturm bedroht durch Angst, Not und Gefahr, Verzweiflung, Hoffnung, Kampf und Sieg, so fährt es Jahr um Jahr. Und immer wieder fragt man sich: Wird denn das Schiff bestehn? erreicht es wohl das große Ziel? Wird es nicht untergehn?“
Gemeinsam Weihnachten zum Klingen bringen
Die Evangelische Kirchengemeinde Hüsten lädt 2026 zu einem besonderen regionalen, musikalischen Projekt ein: dem Mitsing-Chorprojekt in der Kreuzkirche. Unter der Leitung von Kantorin Annika Eisenberg sind alle eingeladen, die Freude am Singen haben – ganz unabhängig von Chorerfahrung oder musikalischer Vorbildung.
Im Mittelpunkt steht die Aufführung der „Weihnachtsgeschichte“ von Max Drischner. Das Werk nach Lukas 2 mit Liedern aus der Grafschaft Glatz ist ein bewegendes, eingängiges und gut singbares Werk für vierstimmigen gemischten Chor, Solostimme und Tasteninstrument. Drischner schrieb es 1944 für seinen Chor und die Gemeinde in Brieg, wo es u.a. in der Christnacht 1944 aufgeführt wurde. Auch heute begeistert es durch seine berührende Musik und seine besondere adventlich-weihnachtliche Atmosphäre.
Das Projekt richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die schon immer einmal in einem Chor mitsingen wollten, sich bisher aber noch nicht getraut haben. Gemeinsam mit dem Kreuzkirchenchor entsteht so eine offene Chorgemeinschaft auf Zeit, die in wenigen Proben ein besonderes Konzertprogramm erarbeitet.
Die Proben finden vom 5. November bis 3. Dezember 2026 jeweils donnerstags von 19.30 bis 21.00 Uhr in der Unterkirche der Kreuzkirche Hüsten statt. Höhepunkt des Projekts ist die Aufführung am 2. Advent im Rahmen des „Musikalischen Advents“ am 6. Dezember 2026 um 17.00 Uhr in der Kreuzkirche Hüsten.
Die Teilnahme ist kostenlos, Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt. Anmeldungen sind bis zum 1. Oktober 2026 möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.huesten.ekvw.de/kirchenmusik/mitsingchorprojekt-2026
Neues Angebot in unserer Kirchengemeinde
Eine unserer Kooperationpartner:innen ist die Ev. Erwachsenen- und Familienbildung des Kirchenkreises Soest- Arnsberg. So finden in unseren Räumen auch Kurse und Fortbildungen für unterschiedliche Zielgruppen statt. Jetzt gibt es ein neues Kursangebot: Der Englischkurs für Senioren und Seniorinnen, startet ab 24.09. 2026, jeweils donnerstags in der Zeit von 9:00 -10:30 Uhr. Dieser Kurs ist speziell für die besonderen Bedarfe von Senioren und Seniorinnen konzipiert und geeignet für Menschen, die bislang keine oder wenige Berührungspunkte mit der englischen Sprache hatten oder ihre Kenntnisse auffrischen möchten.
Der Unterricht zeichnet sich durch langsames Lerntempo und häufige Wiederholungen aus. Der Kurs wird von der Ev. Erwachsenenbildung quartalsweise durchgeführt und abgerechnet. Damit können die Teilnehmenden jeweils neu entscheiden, ob sie den Kurs fortsetzen möchten und haben bei der Bezahlung der Kursgebühren überschaubare Rechnungsbeträge. Die Kosten für die Teilnahme an einem Quartal sind von der Zahl der Teilnehmenden abhängig. Je mehr Teilnehmende im Kurs sind, desto günstiger die Kursgebühr.
Der Kurs wird im darauffolgenden Quartal fortgesetzt, sofern die Teilnehmendenzahl nicht unter 7 Personen absinkt. Wer sich für die Teilnahme am neuen Kurs interessiert, kann sich bei Ev. Erwachsenenbildung (Tel.: 02921 396 144) anmelden.
Dieses und weitere Angebote der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung finden Sie unter www.ebsoar.de




Liebe Gemeindeglieder,
seit rund 20 Jahren gibt es das Ökumenische (Friedens-)Gebet samstags um 11 Uhr in der
St. Johanneskirche am Markt. Es lebt vom Engagement der Vorbereitenden und Mitbetenden. Für die Ev. Kirchengemeinde bereite ich es von Anfang an regelmäßig mit vor.
Damit diese Tradition auch nach Beginn meines Ruhestandes (Sommer 2026) fortgesetzt werden kann, suchen wir jetzt schon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich vorstellen können, es gelegentlich anzuleiten. Gerne bin ich bei der Vorbereitung und Gestaltung behilflich. Bitte wenden Sie sich an mich, damit diese gute ökumenische Tradition in Neheim fortgesetzt werden kann.
Ihr und Euer
Udo Arnoldi, T. 27272, M:
Genau die Frage haben wir verschiedenen Menschen in und um unserer Gemeinde herum gestellt.
Wir beabsichtigen daraus eine Videoreihe zu machen und haben die ersten Videos bereits veröffentlich.
9.30 Uhr in der Christuskirche
An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.
vom 01.04. bis 31.10
freitags 15 - 17 Uhr
sonntags 15 - 17 Uhr
keine Öffnung vom 27.12. bis 31.03
Anke Burgard
Burgstraße 11,
59755 Arnsberg
Telefon: 02932 46 25 20
Fax: 02932 / 46 25 85
E-Mail: gemeindebuero.neheim (at) evkirche-so-ar.de