Abschied Udo Arnoldi und Gemeindefest
Kennen Sie das Gefühl, wenn ein wichtiges Ereignis vor der Tür steht, sie das schon lange wissen und nicht wahrhaben wollen. Eigentlich müssten die Vorbereitungen längst begonnen haben, die Zeit wird knapp und es ist wirklich wichtig. Genau dieses Gefühl habe ich beim Schreiben dieser Zeilen.
„Es wird Zeit und wir müssen Gas geben“
Wir alle wissen, dass Udo Arnoldi im Sommer seinen Dienst in der Gemeinde beenden wird. Vielleicht wird er sich ehrenamtlich in einigen Bereichen noch engagieren. Aber sein Amt als Pfarrer in dieser Gemeinde endet definitiv. Ist dies ein Grund zu feiern? Oder stimmt der Anlass doch eher traurig und man möchte ihn verdrängen? Wahrscheinlich trifft beides zu.
Udo Arnoldi hat unsere Gemeinde über viele Jahre geprägt und einen würdigen Abschied verdient. Aber würdig ist zu wenig: es soll fröhlich zugehen, ernsthaft, emotional, angemessen, bunt, laut und leise mit Musik, Gesang und Trank, mit Speise für Leib und Seele.
Wir möchten den Abschied mit einem Gemeindefest, einem Tag der Begegnung verbinden und feiern.
Die ganze Gemeinde ist eingeladen, dabei zu sein, mitzuwirken und sich einzubringen. Einladen möchten wir weiter Menschen, die Udo verbunden sind, Freunde, Kollegen und Kolleginnen, Menschen des öffentlichen und des nicht öffentlichen Lebens.
Wenn Sie das Blättchen in der Hand halten, haben wir hoffentlich mit der Planung begonnen und sind auf einem guten Weg. Sie alle können uns dabei unterstützen. Rufen Sie uns an, kommen Sie vorbei oder schreiben Sie uns Ihre Ideen. Auch für spontane Aktionen und Überraschungen sind wir offen.
Wolfgang Faber







Margot Bell und Wolfgang Faber berichteten über die wieder schwieriger werdende Ernährungssituation in der Welt, verursacht durch zahlreiche Krisen, Kriege, Pandemien und Klimawandel. Hinzu kommt die ungerechte Verteilung der Ressourcen und der Nahrungsmittel in unserer Welt. Das 2015 von der Generalversammlung formulierte Ziel der Überwindung von Hunger und Mangelernährung bis 2030 scheint in weite Ferne gerückt. Aktuell hungern 700 Millionen Menschen, beinahe jeder zehnte Mensch ist unterernährt. Eine deprimierende und herausfordernde Situation. Brot für die Welt stellt sich dieser Herausforderung und unterstützt zahlreiche Menschen und Projekte gegen den Hunger. Irene Matimbwi erzählte aus der Sicht von Mary Lagat einer Kleinbäuerin aus Kenia, wie es gelungen ist ihr und ihrer Familie wieder eine Zukunft zu geben. Informationen zu Mary Lagat finden sich auch in der Ausstellung „Wandel säen“. Das Abendmahl wurde in einer für die Gemeinde ungewohnten Form gefeiert. Brot und Weintrauben wurden in den Reihen verteilt.