titelChristus

 

 

Geschichte der Christuskirche

Die erste evangelische Kirche in Neheim

Neheim war über viele Jahrhunderte eine katholische Stadt. 1816 lebten hier neben 1.267 katholischen Einwohnern lediglich 30 Juden und 2 Evangelische. Die Industrialisierung indes führte auch mehr evangelische Christen nach Neheim. 1861 waren es bereits 127.
Unter den Neubürgern wuchs nun der Wunsch nach einer eigenen evangelischen Gemeinde. Alte Zeichnung der ChristuskircheDie Fabrikanten Friedrich Wilhelm Brökelmann (ev., Mitbegründer des Neheimer Jägervereins und dessen erster Oberst von 1834 bis 1864), Gottlieb Tappe (ev.), Ludwig Wilhelm (ev.) und Josef Cosack (kath.), der das Grundstück stiftete, gründeten ein Komitee, weil „die Einrichtung einer Gemeinde mit Kirche und Schule ein dringendes Bedürfnis geworden“ war.

Diesem Gremium gelang es, 328 Spender aus 82 Orten, überwiegend Evangelische, aber auch Katholiken und Juden, zu gewinnen.
Die Spendenaktion fand sogar beim preußischen König Friedrich Wilhelm IV. (ev.) Beachtung, der den Kirchbau mit einem hohen „Gnadengeschenk“ persönlich unterstützte. Nach zweijähriger Bauzeit konnte die Christuskirche dann am Reformationstag, dem 31. Oktober 1862, feierlich eingeweiht werden.

Die Kirche wurde in der Achse des Gransauplatzes aus behauenen Bruchsteinen und Schieferdach errichtet.
Die Steine aus dem nahe gelegenen Steinbruch am Effenberg stiftete Franz Egon Graf von Fürstenberg (kath.). Nach dem Entwurf des Architekten Friedrich Augustini, Mitarbeiter des Kölner Dombaumeisters und Schinkel-Schülers Ernst Zwirner, entstand eine der frühesten neugotischen evangelischen Kirchen in Westfalen.
Innenansicht der ChristuskircheDas stete Anwachsen der Gemeinde erforderte bald eine Erweiterung der Kirche. In den Jahren 1897 bis 1899 wurden das Hauptschiff verlängert und ein Seitenschiff mit Empore hinzugefügt. Die drei Kirchenfenster im Chorraum zeigen die Auferstehung Christi und waren ein Grund, der Kirche bei der Einhundertjahrfeier 1962 den Namen Christuskirche zu geben.
Seit 1983 steht die Kirche unter Denkmalschutz. Sie wurde um die Jahrtausendwende außen und innen grundlegend renoviert. Neben den Gottesdiensten der evangelischen Gemeinde eignet sie sich gut für Konzerte und kleinere Ausstellungen.
Bürger der Stadt gründeten 2006 die „Stiftung Evangelische Christuskirche Neheim“, um den Erhalt und die Bewirtschaftung des Gebäudes zu sichern. So ist die Christuskirche von ihren Anfängen bis heute ein sichtbares Zeichen des friedlichen Miteinanders und Füreinanders Neheimer Bürger verschiedener Glaubensrichtungen.

 

Hygienekonzepte

Bitte beachten Sie unsere Hygienekonzepte beim Besuch des Gottesdienstes oder bei der Teilnahme an Gruppenarbeiten.

Gottesdienste

Gruppenarbeit

Wochenplan

Das Gemeindebüro ist zur Zeit nur telefonisch erreichbar mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr.

 Aufgrund der aktuell sinkenden Inzidenzwerte feiern wir ab sofort wieder Gottesdienste in der Christuskirche. Es besteht weiter Maskenpflicht.

Weiterhin gibt es jedes Wochenende unseren „Gottesdienst to go“. Wenn Sie diesen per Post nach Hause erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro unter Telefon 46 25 20.

Sonntag, 20. Juni:

Konfirmation der Gruppe Karlheinz Krause - Open-Air-Gottesdienst um 11 Uhr auf der Freilichtbühne Herdringen.

Sonntag, 27. Juni:

Open-Air-Gottesdienst am SGV-Heim, Jahnallee, 10 Uhr; Pfarrer Dr. Arnoldi, Pfarrerin Hirsch, Diakon Boehnke, mit Verabschiedung der KA3-Kinder

Die Flinken Maschen treffen sich am Mittwoch um 16 Uhr im Gemeindehaus.

 

 

 

 

 

 

Kinder sind willkommen, auch im Gottesdienst. Im Seitenschiff der
Christuskirche gibt es eine Kinderkirche, in der kleinere Kinder unter
Aufsicht ihrer Eltern Angebote zum Spielen finden: Puppen, Kuscheltiere,
Bibelbilderbücher, etwas zum Malen, Spieltisch etc.

Gottesdienstzeiten

Sonntags

10.00 Uhr in der Christuskirche

An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.

 Öffnungszeiten der Christuskirche

Diese Website verwendet ausschließlich essenzielle Cookies, die zum Betreiben der Website in gewohnter Qualität notwendig sind. Wir verwenden keinerlei Cookies, die Sie verfolgen oder Statistiken erheben.

Ich stimme zu.

Das Blättchen

Unser Blättchen enthält viele Bilder und auch perönliche Informationen aus dem Gemeindeleben. Aus datenschutzrechtlichen Gründen haben wir die Online Darstellung des Blättchens eingestellt. Bei Interesse an  einem Blättchen, wenden Sie sich an Anke Burgard.

Kontakt

Gemeindebüro

Anke Burgard

Burgstraße 11,
59755 Arnsberg

Telefon: 02932 46 25 20
Fax: 02932 / 46 25 85
E-Mail: gemeindebuero.neheim (at) evkirche-so-ar.de